Archiv des Autors: Nationalist

Die SS war ein dummer, brutaler Haufen aus wilden, eiskalten Bestien

Leuchtturm Netz

joachim-peiper-1915e280931976 Joachim Peiper (1915–1976)

Hier ist der Beweis, lies selbst:

https://verschwiegenegeschichtedrittesreich.wordpress.com/2018/04/06/worte-aus-landsberg-joachim-peiper/#more-1778

Irgendwie erscheint gerade jetzt nach dem Lesen ein dickes Fragezeichen vor meinen Augen…..

Kann es sein, dass diese Aussagen auf ganz Andere zutreffen könnten ????

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Damals wie Heute!

Aus Gottes eigenem Land 9. August 1942

Joseph Goebbels

Bei den Amerikanern weiß man nie genau, welche ihrer Eigenschaften stärker ausgeprägt und deshalb für ihren Nationalcharakter von entscheidenderer Bedeutung ist: ihre Naivität oder ihre Überheblichkeit. Wenn sie beispielsweise Urteile über Fragen unseres Erdteils und seiner Lebensbedingungen abgeben, dann überraschen diese jedesmal durch eine Ahnungslosigkeit, die nur noch übertroffen wird durch die dummdreiste Frechheit, mit der sie vorgetragen werden. Je weniger sie von einer Sache verstehen, desto sachkundiger reden sie darüber. Sie glauben im Ernst, daß die europäischen Völker nur darauf warteten, von ihnen betreut und geführt zu werden. Unsere taktvolle Zurückhaltung in der öffentlichen Beurteilung amerikanischer Kultur und Scheinzivilisation vor dem Kriege hielten sie für Bewunderung. Der Höhepunkt ihrer technischen Entwicklung ist der Kühl- und der eingebaute Radioschrank. Sie können sich gar nicht vorstellen, daß es darüber hinaus noch Kulturwerte gibt, die Ergebnisse einer jahrhundertelangen geschichtlichen Entwicklung eines Volkes darstellen und die man nicht dadurch erwirbt, daß man sie kauft. Es war kein skurriler Scherz, wenn sie nach dem Weltkriege in Deutschland Burgruinen ersteigerten, sie Stein für Stein nach USA. transportierten und sie dort wieder genau so aufbauten. Sie meinten, sich damit ein Stück nationaler Geschichte, verkörpert durch ihre steinernen Denkmäler, zu erwerben und waren naiv genug, das mokante Lächeln eines gebildeten Europäers darüber für Hochachtung vor ihrem Reichtum zu halten, der ihnen erlaubte, für Geld das zu kaufen, was ihnen an nationaler Tradition und Kultur fehlte. Gerade in diesen Tage kommt das Buch des schottischen Schriftstellers Eric Linklater „Juan in Amerika“ in deutscher Übersetzung heraus, in dem ohne viel äußeren Wortaufwand, aber unter Zuhilfenahme einer tödlich wirkenden Ironie dem Yankeetum der Spiegel vorgehalten wird. Man muß dieses Buch, das in der Nachweltkriegszeit spielt, gelesen haben, um die Amerikaner von heute richtig zu verstehen. Kürzlich ging eine USA.-Meldung durch die Presse, daß man in den Vereinigten Staaten der Meinung sei, General Rommel habe seine in der ganzen Welt bewunderte militärische Taktik bei den Amerikanern gelernt; schon General Lee sei im amerikanischen Bürgerkrieg mit seinen Reiterschwadronen genau so vorgegangen wie Rommel mit seinen Tankbrigaden. Man weiß nicht, ob man diese naive und dummdreiste Angeberei mehr bestaunen oder mehr verachten soll. Jedenfalls ist sie echt amerikanisch, und man kann zehn gegen eins wetten, daß die meisten Amerikaner fest davon überzeugt sind, dem sei so. Nur in USA. ist es möglich, daß die Frau des Präsidenten als erste Lady des Landes bei Wohltätigkeitsveranstaltungen Vorträge zu tausend Dollar Honorar hält und die fällige Summe, wie New Yorker Zeitungen sich beklagen, einfach aus der Kasse nimmt ohne Rücksicht darauf, daß infolgedessen die Veranstaltung zugunsten der Kriegsverletzten mit einem Defizit endet. Selbige Mrs. Roosevelt tritt auch bei öffentlichen Tees als Mannequin auf und führt einer staunenden Damenwelt für gute Bezahlung die neuesten Pelzmodelle vor. Sie schreibt in einer ganzen Reihe von USA.-Blättern jeden Tag unter dem Titel: „My Day“ einen Artikel, in dem sie ihrem Leserpublikum des längeren und breiteren erklärt, wie sie den vorhergehenden Tag verbracht, welche Kleider sie getragen, an welchen Cocktail-Parties sie teilgenommen und welche Bekanntschaften sie dabei gemacht habe, sodann was sie mit dem folgenden Tage anzufangen gedenke. Wir haben uns vielfach von Amerika ein ganz falsches Bild gemacht. Am meisten Schuld daran trägt der Hollywood-Film, der uns einen Lebensstandard und eine Lebensführung in USA. vortäuschte, die es praktisch ausschließlich für die oberen Zehntausend gibt und von denen die breiten Massen in den Vereinigten Staaten auch nur durch den Film erfahren. Amerikakenner schwanken in ihrem Urteil über die USA. meistens zwischen hemmungsloser Bewunderung oder schroffster Ablehnung, und zwar bewundert der oberflächliche Beobachter, während der tieferblickende immer ablehnt. Sicherlich mag auf den ersten Blick manches imponierend wirken, wenn man einen noch jungen Erdteil in seinen Flegeljahren beobachtet. Aber die Höhe der Wolkenkratzer allein ist kein Wertmesser für die Höhe des Kulturstandes. Dasselbe Land, das zum Schutze der Freiheit des Geistes mit den ältesten Kulturvölkem Europas und Asiens Krieg führt, besitzt selbst kein stehendes Schauspiel und keine stehende Oper. Ein Privatunternehmen wie die New-Yorker Metropolitan Opera lebte im Frieden nur von deutschen und italienischen Opern und Sängern und mußte bei Beginn des Krieges bezeichnenderweise wegen Geldmangel seine Pforten schließen. Die USA. haben keinen Dichter, keinen Maler, keinen Architekten und keinen Komponisten von Weltformat. Soweit sie im Kulturleben überhaupt über Namen von Bedeutung verfügen, sind sie von Europa entliehen. Das Land besitzt keine eigene Sprache, keine eigene Kultur und keine eigene Bildung. Alles ist geborgt und durch Amerikanisierung meistens verdorben, niemals aber verbessert worden. Unter Amerikanisierung hat man eine Art von Verkitschung zu verstehen, die darauf hinausläuft, jedem echten Kulturwert einen amerikanischen Stempel aufzudrücken, aus einer gewachsenen Sprache einen Slang, aus einem Walzer einen Jazz und aus einem Dichtwerk eine revolverjournalistische Story zu machen. Hätten die Amerikaner kein Geld, so wären sie wahrscheinlich das verachtetste Volk der Welt. Nirgendwo wirkt Überheblichkeit so aufreizend wie bei ihnen. Sie bauen selbstverständlich die besten Flugzeuge und Panzer, und zwar gleich hunderttausendweise. Sie haben die besten Soldaten und Generäle, und ihre Niederlagen sind nur Beweise für den Scharfsinn, mit dem sie sich bei ihren Rückzügen der Tapferkeit ihrer Gegner zu entziehen wissen. Ihr Präsident ist eine Art von Halbgott, obschon er vorläufig nur erst eine wirtschaftliche Katastrophe über das Land hereingeführt hat, aus der er keinen anderen Ausweg mehr sah als den Krieg. 1917 versprachen sie Europa einen Heiland, und 1919 schickten sie ihm einen Wilson. Sie würden heute diesen plumpen Betrug wiederholen, wenn wir nicht aufpaßten. Mit einem Worte: eine Nation, die noch weit davon entfernt ist, eine solche zu werden, und ein Volk, dem die wichtigste Voraussetzung zum Volksein fehlt: der gefestigte Lebensstil. Nach amtlichen amerikanischen Statistiken gibt es in New York 190 evangelische und 430 katholische Kirchen, dagegen 1000 Synagogen. Was kann man auch schon anderes von dieser Stadt erwarten, die einen jüdischen Oberbürgermeister ihr eigen nennt, der kürzlich auf einem Empfang neutraler Journalisten dadurch auffiel, daß er versuchte, die europäischen Probleme in den Jargon der Gangster zu übersetzen! Die Juden haben nicht nur dieser Stadt, sondern dem ganzen amerikanischen öffentlichen Leben ihren Stempel aufgeprägt. Der Präsident ist nur von jüdischen Ratgebern umgeben, und seine Frau bahnt ihren jüdischen Freunden den Weg in die Verwaltung und Kriegsbürokratie. Man hat das Bedürfnis, eine Zeitlang kaltes Wasser aber die Hände laufen zu lassen, wenn man amerikanische Zeitungen gelesen hat, so viel geistigen Schmutz stapeln sie täglich in ihren Spalten auf. Sie bringen beispielsweise als große Sensation die Nachricht, daß eine Anzahl von Strafgefangenen einen Verein der „Kämpfer G. m. b. H.“ gegründet und ihre Dienste dem Präsidenten angeboten haben; sie ständen bereit, in den Reihen der alliierten Nationen gegen die Aggression zu kämpfen, und Mr. Roosevelt habe dieses Angebot gerne angenommen. Man nenne uns ein Land in Europa, in dem ein solcher Vorgang widerspruchslos von der Öffentlichkeit hingenommen würde! In USA. erhebt sich nicht eine Stimme des Protestes. Derselbe Präsident äußerte jüngst vor Pressevertretern, eine überraschend große Anzahl von jungen Leuten sei für den Dienst in der Armee und Marine ungeeignet, da sie weder lesen noch schreiben könnten; aus diesem Grunde müßten sie zurückgestellt werden. Wundert man sich, daß eine gerissene und demagogische Führung mit einem Volke solchen Bildungsstandes alles machen kann? Sie läßt beispielsweise in einer Zeit, in der die USA.-Streitkräfte Niederlage auf Niederlage erleiden und ihre Schiffahrt auf den Weltmeeren nahezu mit dem Tode ringt, eine Million Siegesabzeichen herstellen und erklärt dazu naiv, diese Abzeichen sollten dann, wenn Deutschland besiegt sei, von den amerikanischen Besatzungstruppen im Reichsgebiet als Zeichen ihrer Würde getragen werden. Auf einer Universität im Süden der Vereinigten Staaten erhalten Offiziere Unterricht in bürgerlicher Verwaltung, Kriegsgerichtsbarkeit und verwandten Gegenständen; ihre Aufgabe soll es sein, die Verwaltung der jetzt von der Achse besetzten Gebiete bis zur Wiedereinsetzung ordentlicher Regierungen zu führen. Daß bisher kein USA.-Soldat auch nur einen Fuß auf fremden Boden setzen konnte, viele von ihnen aber mit Schimpf und Schande von USA.-Boden verjagt wurden, sich nach zwei- bis dreiwöchiger Belagerung mit 60.000 Mann und Lebensmittel- und Munitionsvorräten für sechs Monate ergaben und dabei ganze 600 Tote hinterließen, das geniert eine so großmaulige Führung nicht. Sie hat auch kein Volk, das sich gegen eine so frivole Illusionsmache zur Wehr setzen könnte. Hier ist alles nur Ramsch und Mache, nichts, was nicht auf Sensation hinausliefe, eine Meinung, die wie ein Brotteig mühelos geknetet werden kann, ein wahres Paradies für gerissene Juden und Geschäftemacher unter der Flagge der Demokratie und der von Roosevelt angerufenen vier Freiheiten der Menschheit das Land unter einen geistigen Terror stellen, der überhaupt nicht mehr zu überbieten ist. Nur in USA. erscheint es möglich, daß Kapitalverbrecher berühmte Gangster werden, als honorige Persönlichkeiten bei Oberbürgermeistern und Polizeipräsidenten wie gern gesehene Gäste ein- und ausgehen und bekannten Journalisten für Blätter mit Millionenauflagen Interviews geben, in denen sie der Öffentlichkeit mit gesetzten Worten ihre Ansichten zu den Fragen des Lebens und der Politik unterbreiten. Wir wollten noch nichts dagegen sagen, wenn die USA. sich ihres geistigen und moralischen Mankos bewußt wären und aus den Kinderschuhen langsam herauszuwachsen versuchten. Aber daß sie einem Erdteil gegenüber, der immerhin ein paar Jahrtausende einer ruhmvollen Geschichte auf dem Buckel hat, frech und anmaßend auftreten, ihn aus ihrer Ahnungslosigkeit oder aus einem vollkommenen Mangel an echter Kultur und Bildung überheblich zu schulmeistern und ihm moralische und geistige Vorhaltungen zu machen suchen, das ist auch uns etwas zu viel. Wir drücken beide Augen zu gegenüber Ungezogenheiten, die sich durch Jugendlichkeit entschuldigen. Aber hier haben wir es mit einer Art von Arroganz zu tun, die auf die Nerven geht. Wir haben deshalb gar kein Verständnis für Amerikanismen, die auch in gewissen Kreisen bei uns noch ein etwas spätes und verblühtes Leben führen. Wir wüßten nicht, warum wir als erstes Musikvolk der Welt beispielsweise von den USA. auch nur einen Ton beziehen sollten. Wir besitzen eine Kultur und Bildung die dem größten Teil der Amerikaner immer verschlossen bleiben wird. Wer sich diese zu eigen gemacht hat, kann nur wenig Verständnis aufbringen für das, was sie unter Kultur und Bildung verstehen. Auch wir bejahen den technischen Charakter unserer Zeit; aber wir verspüren dahinter eine geistige Kraft, die aus der Wurzel unseres Volkstums entspringt, und deshalb ist fü uns die Mechanik ein Mittel zum Zweck, aber kein Selbstzweck. So sehr wir die Errungenschaften der modernen Zivilisation zu schützen wissen und sie uns zur Verschönerung des Lebens zu eigen machen wollen, so sehr auch sind wir davon überzeugt, daß hierin nicht allein der Sinn des Daseins zu erblicken ist, daß es darüber hinaus nationale Werte gibt, die das Resultat einer vielhundertjährigen Geschichte und Tradition darstellen und die man nicht kauft, sondern in generationenlanger Arbeit erwirbt. Wir jedenfalls möchten in Amerika nicht begraben sein. Wir haben uns im Wirrwarr der Zeit immer noch einen scharfen Blick bewahrt, der es uns erlaubt, Wert von Unwert und Gold von Talmi zu unterscheiden. Uns imponieren die amerikanischen Großsprechereien und Zahlenorgien nicht die Spur. Wir wissen, daß auch jenseits des Atlantik die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Und was Gottes eigenem Land anlangt: es waren Europäer, die es entdeckten, es sind Europäer, die ihm auch heute noch Leben einhauchen, und wäre es auf sich allein gestellt, es würde bald wieder zur Wüste und Steppe herabsinken, so weit und so leer, wie die Seele seines Volkes. 

Der Abschiedsbrief von Reinhold Elstner

Morbus ignorantia - Krankheit Unwissen

Am 25. April 1995 um 20 Uhr übergoss sich der deutsche Diplom-Chemiker und Kriegsveteran Reinhold Elstner auf den Treppen der Feldherrnhalle in München mit Benzin und zündete sich an. Er wollte mit seinem Flammentod gegen die „Verleumdung und Verteufelung eines ganzen Volkes … fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges“ protestieren. Er erlag seinen Verletzungen zwölf Stunden später in einem Münchener Krankenhaus im 75. Lebensjahr.

Hier in vollem Wortlaut sein Abschiedsbrief:

DEUTSCHES VOLK
in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in aller Welt,

WACHE ENDLICH AUF!

50 Jahre unendlicher Verleumdung, häßlicher Dauerlüge, der Verteufelung eines ganzen Volkes sind genug!

50 Jahre der ungeheuerlichen Beleidigung deutscher Soldaten, einer dauernden Milliardenerpressung und abartiger demokratischer Haßbeteiligung sind genug!

50 Jahre erlogener Justizrache der Zionisten sind genug!

50 Jahre vor allem der Zertrennung der Familien unter unehrenhafter Beleidigung der Väter- und Großvätergeneration sind genug!

Was nun im „Jubiläumsjahr“ als Niagara-Lügenflut über unser Volk…

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Joseph Goebbels über den deutschen Volkscharakter

Seid nicht allzu gerecht! 6. September 1942 

Wir Deutschen sind noch ein junges Volk mit allen Tugenden und Schwächen sowie allen Vor- und Nachteilen des Jungseins. Unser Nationalgefühl ist erst neueren Datums und darum immer noch vielfachen Anfechtungen ausgesetzt. Wir haben zu lange in Stammesvorstellungen gelebt, als daß unser nationales Bewußtsein für uns alle eine Art von Selbstverständlichkeit sein könnte. Ein Satz wie: „Recht oder Unrecht —mein Vaterland!“ der in England beispielsweise unbestrittene und überhaupt nicht mehr diskutierte Maxime des staatlichen Leben ist, geht uns Deutschen nur schwer ein. Wir haben ein sehr stark ausgeprägtes individuelles Gerechtigkeitsgefühl; mehr noch, wir leiden zuweilen an einer Art von Überobjektivität, die meistens unseren schlimmsten Feinden zubekommt, und zwar auf Kosten unserer eigenen Interessen. Ein Appell an unsere Anständigkeit hat noch immer in unseren Herzen einen Widerhall gefunden, und wir denken erst gar nicht lange darüber nach, ob er selbst auch anständig gemeint sei oder nur auf unsere Gutmütigkeit spekuliert. Wenn man das deutsche Volk einige Jahre ohne zielklare Führung ließe, so würde es sehr bald wieder ein buntes Konglomerat von Individualitäten sein. Nichts ist charakteristischer für unseren Nationalcharakter als die Tatsache, daß die vielen Millionen Deutsch-Amerikaner zwar noch lange ihr gesellschaftliches Gefühl in Kegelklubs, Gesang- und Heimatvereinen pflegen und- wach erhalten, ihr Nationalgefühl aber sehr bald verlieren. Erst der Nationalsozialismus hat uns Deutschen so etwas wie ein Volksbewußtsein gegeben. Er hat zum ersten Male wenigstens einer gewissen Schicht der heute lebenden Generation eine Vorstellung davon vermittelt, was es heißt und welche Verpflichtungen es mit sich bringt, ein Weltvolk zu sein. Aber auch das alles ist noch so jung und zerbrechlich, daß wir immer auf der Hut sein müssen, damit es keinen Schaden nimmt. Unsere Feinde wissen das besser als wir; und hier setzt ihre Zermürbungspropaganda ein. Man kann sich kaum vorstellen, daß irgend ein anderes Volk wie wir 1918 einem so grotesken Feindbluff aufgesessen wäre. Uns dagegen wollte es nicht eingehen, daß unseren Gegnern ideale Vorstellungen und Begriffe nicht dasselbe bedeuten sollten wie uns. Wir sahen sie so, wie sie aufgrund einiger platter Weltbeglückungsphrasen zu sein schienen, und es hat jahrelang gedauert, bis wir hinter den Schwindel kamen. Aber wir Deutschen gehören nicht zu jenen Menschen, die lange nachtragen. Im Gegenteil, wir lieben es sogar, anderen Völkern, die gar kein Verlangen danach zeigen, unsere Sympathien etwa aufzudrängen. Nichts hat uns selbst nach Versailles daran gehindert, die Franzosen sehr bald schon wieder zu unseren erklärten Freunden zu rechnen, und auch dieser Krieg, der doch nicht nur in London, sondern auch in Paris gegen uns angezettelt wurde und schließlich gegen unser elementares Leben geht, hat uns an dieser freundschaftlichen Haltung den Franzosen gegenüber kaum irregemacht. Man kann sich gar nicht ausmalen, was unser Volk mit einer Regierung anstellen würde, die es so anschwindeln wollte, wie beispielsweise die Mr. Churchills die Engländer anschwindelt. Und trotzdem gibt es Menschen unter uns, die selbst darin eine Art von politischem Stil entdecken wollen. Es geniert sie gar nicht der Umstand, daß das alles gegen uns gerichtet ist und die eigentliche Ursache unserer Kümmernisse und Sorgen des Krieges darstellt. Wir haben eine derartige Angst, einem anderen Unrecht zu tun, daß wir uns im Zweifelsfalle lieber selbst Unrecht zufügen. Man kann wirklich nicht behaupten, daß die deutsche Führung während dieses Krieges vielen Irrtümern unterlegen wäre. Im großen und ganzen haben wir die jeweilige Situation und Entwicklung immer treffend analysiert. Aber es gibt welche unter uns, die mit Fleiß alles das vergessen, was wir richtig vorausgesagt haben, und ebenso mit Fleiß die seltenen Fälle in ihrem Gedächtnis behalten und immer erneut wiederholen, in denen wir uns angeblich irrten. Niemand wird behaupten wollen, daß das fair sei. Es wirkt aber um so aufreizender, wenn von denselben Menschen zugleich dem Feind eine Art von Übergerechtigkeit zuteil wird, die gänzlich fehl am Platze ist. Bei uns finden sie jede, wenn auch noch so sympathische Eigenwilligkeit albern, beim Feind halten sie die primitivste Popularitätshascherei für Originalität. Es gehört wirklich nicht viel Intelligenz dazu, die Tricks Mr. Churchills zu durchschauen. Es soll nicht bestritten werden, daß er ein demagogisches Talent von hohen Graden ist. Aber das ist doch auch alles. Wir empfinden es direkt als beleidigend, ihn mit dem Führer überhaupt in einem Atemzuge zu nennen. Man könnte sich gar nicht vorstellen, daß ein Engländer während des Krieges dem Führer, der doch schließlich alles, was er ist und bedeutet, aus eigener Kraft ist und bedeutet, der in einer fast legendären Einfachheit lebt, selbst kaum Ansprüche an das persönliche Dasein stellt, mit der Dynamik seiner Ideen aber eine ganze Welt zum Erzittern bringt, auch nur eine Spur von Gerechtigkeit widerfahren ließe. Er ist Englands Feind, und damit basta. Die Sentimentalitäten sparen die Engländer sich für nach dem Kriege auf, wo sie nichts mehr kosten. Ganz anders wir. Wenn bei uns eine Zeitung einen Staatsmann der Feindseite mit einigen groben Ausdrücken belegt. Ausdrücken übrigens, wie sie gegen den Führer auch in der sogenannten seriösen britischen Presse beispielsweise täglich haufenweise zu finden sind, dann erwacht plötzlich der deutsche Gerechtigkeitsfimmel, dann fühlt sich unser Michel bemüßigt, den feindlichen Staatsmann in seinen persönlichen Schutz zu nehmen, die wenigen guten Seiten an ihm gebührend hervorzukehren und seine Zynismen und Widerwärtigkeiten gänzlich unter den Tisch fallen zu lassen. Das Hassen müssen wir Deutschen noch lernen. Wir eignen uns nur schlecht zum Chauvinismus, und wenn einer bei uns die Volksseele zum Kochen bringen will, dann muß er es schon sehr geschickt anfangen. Es soll sogar deutsche Soldaten geben, die marschieren 1000 km durch östliche Einöden, die nur ein Bild des Grauens und der seelischen Verwüstung zeigen; und dann entdecken sie irgendwo in einer Dorfschule einen Atlas, stehen sinnend davor und werfen voll Zweifel die Frage auf, ob nicht vielleicht doch etwas am Bolschewismus daran sei. Die Engländer trampeln in Indien eine ganze wertvolle uralte Kultur zusammen und kämen nicht einmal auf den Gedanken, nach ihrem Werden und ihrem Wert zu forschen. Sie sind eben Engländer. Sie vertreten den Standpunkt, daß die Welt für die Engländer da sei, wogegen wir den Standpunkt vertreten, daß wir Deutschen für die Welt da sind. Das ist der Unterschied. Und da es nicht zu bezweifeln ist, daß der britische Standpunkt sich als für das praktische politische Leben geeigneter herausgestellt hat, sind wir den Engländern gegenüber immer zu kurz gekommen. Viele unter uns würden es weit von sich weisen so zu sein, wie die Engländer sind, was sie allerdings nicht hindert, gerade das, was sie für sich ablehnen, auch wieder an den Engländern zu bewundern. Die Engländer halten es für Selbstverständlich, daß man mit ihnen englisch spricht. Wir würden uns genieren, ein gleiches Ansinnen an einen ausländischen Gesprächspartner zu stellen. Wir radebrechen mit ihm französisch oder englisch, suchen beim Amerikaner noch in die Geheimnisse seines Slang einzudringen, um ihn ja nicht mit reinem Englisch zu inkommodieren. Sind das die Eigenschaften, die uns in der Welt besonders beliebt machen? Mitnichten! Dieses deutsche Manko ist dort eher ein Gegenstand der Verachtung als der Bewunderung. Wenn gewisse Leute vor dem Kriege ein halbes Jahr in England gewesen waren, dann hielten sie es für ihre Pflicht, ihrer Aussprache englische Lautmalereien beizumischen; sie legten Wen auf englischen Schnitt ihrer Kleidung, aßen englisch, tranken nicht mehr Kaffee, sondern Five o’clock tea, gingen nur mit gerolltem Regenschirm aus, gänzlich unempfindlich gegen das bemitleidende Grinsen ihrer Mitbürger und mit einem mokanten Zug der Verachtung um die Lippen gegenüber einer Heimat, der sie entstammten und die ihnen schon beim ersten Zusammentreffen mit einer neuen Welt fremd oder gar zuwider wurde. Wir Deutschen müssen noch viel lernen, wenn wir uns endgültig auch geistig und gesellschaftlich durchsetzen wollen. Manche unter uns, und meistens gerade diejenigen, die sich etwas Besonderes auf ihre gute Erziehung und Kinderstube einbilden, bekommen dem Ausland gegenüber plötzlich Minderwertigkeitskomplexe. Sie benehmen sich in der Welt der anderen, als wenn sie sich entschuldigen müßten, und setzen dabei ein Gesicht auf wie einer, der zum ersten Male an einem Festdiner teilnimmt und sich nicht ganz im klaren darüber ist, ob er den Fisch mit dem Messer oder womit sonst essen soll. Wir fühlen uns von diesem Inferioritätsgefühl gänzlich frei und können deshalb auch offen darüber sprechen. Wenn wir vor dem Kriege einen englischen oder amerikanischen Journalisten empfingen, der sich flegelhaft aufführen wollte und dreist und frech fragte, ob wir kein Englisch verstünden, haben wir nicht etwa geradebrecht und uns verlegen gefühlt, sondern dem ungezogenen Lümmel ganz kurz auf Deutsch bedeutet, daß selbst, wenn wir Englisch könnten, wir es mit ihm nicht sprechen würden, und ihm gezeigt, wo die Türe war. Das hat er meistens sehr gut verstanden. Wir möchten nicht mißdeutet werden. Nichts könnte uns veranlassen, den Gegner zu unterschätzen, und nichts hilft besser dabei, ihn richtig zu erkennen, als ihn fleißig zu studieren. Wir wissen selbstverständlich, daß auch die Engländer kein Volk von Teufeln sind. Auch sie haben Eigenschaften, die Bewunderung verdienen. Aber wir sprechen so lange nicht davon, als sie an uns kein gutes Haar lassen. Und im übrigen sind wir im Krieg. Wir nehmen gar keinen Anstand zu gestehen, daß wir sie aus dem tiefsten Grund unserer Seele und mit Inbrunst hassen, weil sie unser Leben bedrohen, weil sie uns in der Enge unseres nationalen Daseins gefangenhalten wollen, und zwar nur aus Neid, Mißgunst und schlecht verhehlter nationaler Eifersucht. Wie kämen wir dazu, gerechter zu ihnen zu sein, als sie zu uns sind? Wir führen den Krieg nach den Grundsätzen reiner Zweckmäßigkeit. Wir wollen nicht noch einmal eine Katastrophe wie im November 1918 erleben. Auf die Gnade des Gegners haben wir es nicht abgesehen, sondern auf unser Recht, das durch militärische Machtmittel gesichert wird. Das hat gar nichts mit Objektivität zu tun. Keinen Vorwurf verschmerzen wir so leicht wie den, voreingenommen zu sein. Wir wollen gar kein objektives Urteil fällen, wenn es um unsere Existenz geht oder wenn es sich um Fragen unseres nationalen Lebens handelt; da sind wir ganz Partei, ganz Voreingenommenheit, ganz sture und eigensinnige Einseitigkeit. Man komme uns auch nicht mit dem Einwand, das sei nicht deutsch. Mag sein, daß das Gegenteil deutsch ist; aber dann ist es eine schlechte und gefährliche Seite unseres Nationalcharakters, die wir bekämpfen müssen. Wo sollte es hinführen, wenn wir vor lauter Objektivität und Gerechtigkeitssucht am Ende ungerecht gegen uns selbst würden! Schon Klopstock hat einmal dieses deutsche Nationallaster gegeißelt, indem er unserem Volke zurief, es solle nicht allzu gerecht sein, seine Feinde dächten nicht edel genug zu sehen, wie schön sein Fehler sei. Ob schön oder nicht, es ist ein Fehler. Er hat uns in unserer Geschichte schon größten Schaden zugefügt, mehr als wir überhaupt vertragen konnten. Unsere heutige Beengheit ist zu einem bedeutenden Teil eine Folge davon. Es fehlte uns in den entscheidenden Stunden unserer Geschichte an jener Portion gesunden Nationalegoismus, der über Objektivität und Gerechtigkeitssucht hinaus nationale Interessen bedingungslos verficht und sich darin durch keinerlei Sentimentalität beirren läßt. Wenn heute die Deutschen plötzlich führungslos wären, so würden sie vermutlich wie so oft wieder die ganze Welt durchstreifen, überallhin Sitte, Kultur, Zivilisation und Bildung tragen, aber vergessen, Getreide und öl mitzunehmen. Unsere Weltmission von heute besteht darin, dem deutschen Volke als dem Herzen der Menschheit eine breitere Basis seines Lebens zu geben. Das ist auch ein Ideal, aber ein realistisches und vor allem eins, das die schweren Opfer lohnt. Wir würden uns schämen, vor den Müttern, die ihre Söhne, vor den Kindern, die ihre Väter, und vor den Frauen, die ihre Männer hingaben, die Augen aufzuschlagen, wenn wir am Ende dieses Krieges wieder mit leeren Händen daständen. Deshalb warnen wir vor jeder Gefahr, die uns droht, vor allem vor der, die ihre Wurzeln in unserem eigenen Nationalcharakter trägt. Das bürgerliche Zeitalter falscher und verlogener Humanitätsbegriffe ist vorbei. Ein hartes Jahrhundert ist angebrochen. Es wird nicht mit Zimperlichkeit gemeistert, sondern nur mit Männlichkeit und Kraft. Die Welt ist in Liebende und Hassende zerfallen. Nur der steht auf festem Boden, der genau weiß, wo er zu lieben und wo er zu hassen hat. Es gibt nur eine Tatsache und Forderung, die für uns objektiv richtig und unanfechtbar ist: daß wir siegen müssen. Ihr lasset uns dienen!

Wie richtige polnische Herren!

Das ZZ-Archiv

Am 18. Juni 1945 erging eine vertrauliche damals Anordnung des Wojewoden für Schles.-Dombrowa in Sachen Polonisierung von Oppelner Schlesiern. Ein Fragment des Original-Textes:

„Bedingungslose Entfernung der Deutschen aus ihrem landwirtschaftlichen Besitz und sie hinter die Oder-Neiße schicken oder sie mit ganzen Familien an einem abgesonderten Ort ansiedeln, wenn Siedler und Repatrianten kommen, die auf diesen Gehöften angesiedelt werden sollen.“

Diese Anordnung unterschrieb Wojewoda. Divisions-General Alexender Zawadzki.

Am 14. Juli 1945

Landrat von Niemodlin, Wladyslaw Wedziocha, organisierte eine vertrauliche Beratung in Sachen „Lösung des Problems der Nationalität“ im Kreis Niemodlin.

Fragment des Original-Textes:

„Man entschloss sich für das Straflager für Kriegsgefangene in Lamsdorf, in dem man ohne Schwierigkeiten etwa 20 000 Menschen unterbringen konnte.“

Czeslaw G. (Gemborski) war der Kommandant des Lagers von Ende Juli 1945 bis zum Tage seiner Verhaftung am 10. Oktober 1945.

Nach seiner Verhaftung milderte sich der Terror im Lager. Menschen sind weiterhin gestorben, aber vorwiegend an…

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